Menu Servicetelefon: 03644-502424 erben-beratung@1erben.de 1erben.de

Was bekommt denn jeder einzelne Erbe?

Nachlass ohne Gestaltung der Erbfolge

Als Beispiel eines Nachlasses ohne Gestaltung der Erbfolge dient ein Ehepaar mit 2 Kindern.

Die Erbengemeinschaft besteht aus dem überlebenden Ehegatten und den beiden Kindern. Die Erbengemeinschaft erwirbt als Gesamtrechtsnachfolgerin das ganze Vermögen zusammen.

Das heißt, keiner der Erben kann über das Erbe oder einen Teil davon alleine verfügen. Jeder der Erben hat aber einen Anteil, mit dem er am geerbten Vermögen beteiligt ist.

Da ist zunächst der überlebende Ehegatte. Falls sie nichts anderes vertraglich vereinbart haben, leben Ehepaare im gesetzlichen Güterstand der Zugewinngemeinschaft. Ist das so, dann erbt der überlebende Ehegatte eine Hälfte vom Ganzen.

Die Kinder erben zusammen auch eine Hälfte, also jedes Kind ein Viertel vom Ganzen.


Erbe mit Testament & Erbvertrag

Hat der Verstorbene sein Erbe durch ein Testament oder einen Erbvertrag geregelt, dann erben die benannten Personen die genannten Quoten, wie sie im letzten Willen aufgeführt sind.

Egal, ob die Erben gemäß gesetzlicher Erbfolge oder laut letztem Willen erben, sie können nur gemeinsam über das Erbe verfügen. Falls die Erben das geerbte Vermögen aufteilen möchten, können sie sich einigen, wer was genau bekommt oder sie müssen beim Nachlassgericht einen Antrag auf Erbauseinandersetzung stellen.

Dann führt das Nachlassgericht eine Liquidation, also Verkauf aller Vermögensgegenstände durch und teilt das nun bare Vermögen nach Erbquoten auf.

Bei einer Erbauseinandersetzung entstehen Problemfelder besonders beim unternehmerischen Vermögen und bei eigengenutzten Wohnimmobilien. Gelöst werden können die Probleme entweder durch Vorwegvermächtnisse oder durch eine Teilungsanordnung.

Beispiele für häufige Erbquoten finden Sie in der PDF-Broschüre.


x